Für Firmen, die auf Rechnung liefern
Ihr Kunde geht Konkurs.Sie erfahren es am Tag der Publikation.
Wir überwachen Ihre ganze Kundenliste im Schweizerischen Handelsamtsblatt — nicht die einzelne Abfrage — und melden jeden Konkurs mit der publizierten Frist, in Ihr bestehendes Postfach (Outlook oder Gmail). Die Liste geben Sie uns, oder sie entsteht von selbst aus Ihrem E-Mail-Verkehr.
Pilot anfragenPilotphase — kein Kauf-Button, kein Abo. Wir richten Ihre Kundenliste von Hand ein, und Sie sagen uns, ob es trägt. Im Pilot kostenlos. Danach ist die automatische Liste aus Ihrem Postfach im Pro-Plan enthalten (CHF 25 pro Monat) — die Paketierung der von Hand gepflegten Liste legen wir mit den ersten Pilotkunden fest.
Warum es meistens zu spät auffällt
Die bestehenden Werkzeuge muss man aktiv abfragen. Auskunftei, Handelsregister-Portal, Amtsblatt-Suche — alle antworten erst, wenn jemand fragt. Gefragt wird aber erst, wenn der Verdacht schon da ist. Bis dahin ist die Ware geliefert und die Frist angelaufen.
Sie liefern weiter
Zwischen der vorläufigen Konkursanzeige und dem Moment, in dem es sich herumspricht, vergehen Wochen. In dieser Zeit geht Ware raus, die niemand mehr bezahlt.
Die Frist läuft ohne Sie
Der Schuldenruf nennt ein Datum, bis zu dem die Forderung anzumelden ist. Er steht im Amtsblatt — nicht in Ihrem Posteingang.
Das Amtsblatt liest niemand täglich
Es erscheint jeden Werktag, mit tausenden Publikationen. Von Hand nach den eigenen Kunden zu suchen, macht in der Praxis niemand — also merkt es auch niemand.
Drei Momente, zwei davon mit Frist
Zahlen der letzten zwölf Monate, am 14.08.2026 im eigenen Bestand gezählt.
Vorläufige Konkursanzeige
15 961
im letzten Jahr
Der früheste Hinweis — er erscheint, bevor der Konkurs formell publiziert wird. Wer ihn sieht, liefert keine Ware mehr auf Rechnung.
Schuldenruf
8 980
mit publizierter Frist
Hier läuft die Frist, in der Ihre Forderung anzumelden ist. Sie steht in der Publikation, und wir zeigen sie als Datum.
Kollokationsplan
8 000
mit publizierter Frist
Hier steht, ob und in welchem Rang Ihre Forderung aufgenommen wurde — und bis wann sich das anfechten lässt.
1 von 32
So viele Schweizer Firmen waren in den letzten zwölf Monaten von einer Konkurspublikation betroffen — 16 080 insgesamt. Bei hundert Kunden auf Rechnung sind das rechnerisch rund drei pro Jahr. Dazu kommen 755 Nachlassstundungen.
Die ganze Liste, nicht die einzelne Abfrage
Auskunfteien sind auf die Einzelabfrage gebaut: pro Firma, pro Vorgang, pro Bericht. Wer zweihundert Kunden hat, überwacht deshalb keinen einzigen — es lohnt sich nicht, und niemand pflegt zweihundert Abfragen von Hand.
Wir lesen das Amtsblatt ohnehin jeden Werktag vollständig ein. Ihre Liste kommt dabei einfach mit — ob darauf zwanzig Namen stehen oder zweihundert, ändert an unserem Aufwand nichts. Das ist der Grund, weshalb Überwachung hier für eine ganze Kundenliste möglich ist und nicht nur für den einen Fall, bei dem man schon ein schlechtes Gefühl hat.
So richten Sie es ein
Zwei Schritte. Der zweite hat zwei Varianten.
Schritt 1
Postfach verbinden — Gmail oder Outlook
Einmalig, ohne Software-Installation. Dorthin kommt der Morgenbrief, und darin stehen die Meldungen zu Ihren Kunden. Ohne diesen Schritt gibt es keinen Zustellweg — wir schicken keine Meldungen in ein Postfach, das wir nicht kennen.
Schritt 2 · woher die Kundenliste kommt
Variante A
Sie geben uns die Liste
Ein Export aus der Buchhaltung genügt, oder eine Aufstellung Ihrer Debitoren. Vollständig kontrolliert — und sie erfasst auch Kunden, mit denen Sie gar nicht per E-Mail verkehren.
Variante B · ohne Listenpflege
Die Liste entsteht aus Ihrem E-Mail-Verkehr
Mit wem Sie tatsächlich korrespondieren, steht bereits im Postfach aus Schritt 1. Daraus leiten wir die überwachten Firmen ab — täglich neu. Ein neuer Kunde ist ab dem ersten Schriftwechsel dabei, ohne dass jemand daran denken muss.
Beide Varianten lassen sich kombinieren.
Wie Variante B arbeitet — und wo sie bewusst schweigt
- Nur echte Korrespondenz: eine Firma kommt hinein, wenn Sie mindestens einmal geantwortet haben — ein Newsletter im Posteingang genügt nicht.
- Freemail-Adressen (gmail, bluewin, gmx …) bezeichnen keine Firma und werden übersprungen.
- Lässt sich eine Domain nicht auf höchstens drei Firmen auflösen, wird gar nicht überwacht statt auf Verdacht — lieber eine Meldung zu wenig als ein Fehlalarm zur falschen Firma.
- Ihre E-Mail-Adressen verlassen unser System nicht. In die Überwachung gehen nur die Domain und der daraus aufgelöste Firmenname.
Was wir nicht versprechen
Bei Fristen ist eine falsche Beruhigung teurer als eine fehlende Meldung. Deshalb steht hier, was wir nicht können — vor dem Gespräch, nicht danach.
- Wir überwachen, was PUBLIZIERT wird — nicht die Zahlungsfähigkeit. Ein Kunde kann längst nicht mehr zahlen, bevor irgendetwas im Amtsblatt steht. Das hier ersetzt keine Bonitätsprüfung und kein Mahnwesen.
- Einzelfirmen ohne Handelsregister-Eintrag erscheinen nicht. Wer als Privatperson oder als nicht eingetragene Einzelfirma bei Ihnen einkauft, taucht in dieser Überwachung nicht auf.
- Rund die Hälfte der Konkurspublikationen trägt die Frist als Datum. Bei der anderen Hälfte zeigen wir den Wortlaut, wie er publiziert wurde — umgerechnet wird sie nie, denn das Fristende verschiebt sich auf den nächsten Werktag und Feiertage sind kantonal verschieden.
- Wir beraten nicht. Jede Meldung verlinkt die amtliche Publikation, und massgebend ist diese — was Sie damit tun, entscheiden Sie oder Ihr Anwalt.
Was noch nicht da ist
kommt
Kundenliste per CSV
Heute richten wir Ihre Liste von Hand ein — im Pilot ist das ohnehin das ehrlichere Vorgehen.
kommt
Anbindung an die Buchhaltung
Damit die Liste sich selbst pflegt, statt von Hand nachgeführt zu werden. Noch nicht gebaut.
Wir suchen ein paar Firmen für den Pilot
Schreiben Sie uns, mit wie vielen Kunden Sie auf Rechnung arbeiten und wie gross Ihr grösster offener Posten ist. Wir richten die Liste ein, und Sie sehen am nächsten Morgen, ob etwas Brauchbares darin steht.
Pilot anfragenOder direkt an marc@protime.ai.
Zum Weiterreichen — der volle Funktionsumfang auf vier Seiten: